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🤔 Früher empfand ich 𝗡𝗲𝘁𝘄𝗼𝗿𝗸𝗶𝗻𝗴 als etwas furchtbar Unnatürliches und Oberflächliches, das ich auf keinen Fall aktiv tun wollte, denn es bedeutete für mich: - Sich mit Menschen auszutauschen, auf die man eigentlich gar keine Lust hat, nur für die Aussicht auf einen Vorteil in der Zukunft - Oberflächliche Talks von schmierigen Typen, die anderen unverhüllt etwas verkaufen wollen 🧠 Seit ich selbständig bin und mich mit dem Thema "Männer und unsere veralteten Rollenmuster im Business" beschäftige und dadurch mit einer Menge Menschen ins Gespräch komme, 𝗵𝗮𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴 𝘇𝘂𝗺 𝗧𝗵𝗲𝗺𝗮 𝗡𝗲𝘁𝘄𝗼𝗿𝗸𝗶𝗻𝗴 𝗸𝗼𝗺𝗽𝗹𝗲𝘁𝘁 𝘃𝗲𝗿ä𝗻𝗱𝗲𝗿𝘁. Heute bedeutet es für mich: - Echte Freude beim Wiederentdecken früherer Wegbegleiter*innen zu empfinden - Spannende Menschen kennenzulernen, die ich sonst nie getroffen hätte - Ohne viel Anlauf richtig gute Gespräche zu führen - Dankbar zu sehen, wie mir gerade noch fremde Menschen bereit sind, ihre Erfahrungen zu teilen, mit mir mitzudenken und mir weitere spannende Gesprächspartner*innen aus ihrem Netzwerk zu empfehlen - Sich einen Tribe aus Wegbegleiter*innen zu bilden, der sich mit ähnlichen Themen beschäftigt und in dem wir uns gegenseitig unterstützen # 💡𝗜𝗰𝗵 𝗵𝗮𝗯𝗲 𝗱𝗲𝗻 𝗘𝗶𝗻𝗱𝗿𝘂𝗰𝗸, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲 𝗪𝗮𝗵𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝘂𝗻𝗴 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗻𝘂𝗿 𝗯𝗲𝗶 𝗺𝗶𝗿 𝘃𝗲𝗿ä𝗻𝗱𝗲𝗿𝘁 𝗵𝗮𝘁, 𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗲𝗶𝗻 𝗴𝗿𝘂𝗻𝗱𝘀ä𝘁𝘇𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝘀 𝗕𝗲𝘄𝘂𝘀𝘀𝘁𝘀𝗲𝗶𝗻 𝗱𝗮𝗳ü𝗿 𝗲𝗶𝗻𝗴𝗲𝘀𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗵𝗮𝘁, 𝘄𝗶𝗲 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴 𝗱𝗶𝗲 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻𝘀𝗲𝗶𝘁𝗶𝗴𝗲 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝘁ü𝘁𝘇𝘂𝗻𝗴 𝗶𝘀𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗶𝗲 𝗲𝗿𝗺𝘂𝘁𝗶𝗴𝗲𝗻𝗱 𝗱𝗮𝘀 𝗶𝘀𝘁. 🙏 Ich bin dankbar für die vielen wiederentdeckten und neuen Wegbegleiter*innen! Christian Suhr Zetha Asafu-Adjaye Jesper Wahrendorf Luise Linden Ellen WagnerRaphael Eisenmann Alex Gessner, Executive MBA Nastya (Anastasiya) Matchanka Dominique Leikauf Karla Schönicke Joachim Koschnicke ❓ 𝗪𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲 𝗥𝗼𝗹𝗹𝗲 𝘀𝗽𝗶𝗲𝗹𝘁 𝗡𝗲𝘁𝘄𝗼𝗿𝗸𝗶𝗻𝗴 𝗳ü𝗿 𝗘𝘂𝗰𝗵? #networking #socialnetworking #entrepreneurship




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🐵 "𝗠ä𝗻𝗻𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗚𝗼𝗿𝗶𝗹𝗹𝗮-𝗥𝗶𝘁𝘂𝗮𝗹𝗲 𝗸𝗼𝘀𝘁𝗲𝗻 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻 𝗭𝗲𝗶𝘁, 𝗚𝗲𝗹𝗱 𝘂𝗻𝗱 𝗴𝘂𝘁𝗲 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺𝗹ö𝘀𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻."


Diesen Satz sagte der CEO eines Unternehmens zu mir, als er mir von seinen Meetings berichtete. In diesen dringt er nur schwer zu echten Problemlösungen vor, da wir Männer so beschäftigt damit sind, erst einmal jedem zu zeigen, dass wir die Größten sind.

Wir dozieren, bis die anderen verstummen.

Wir hören nicht zu und messen uns mit vermeintlichen Rivalen.

Ich nenne das männliche "Gorilla-Rituale", bei denen klassische männliche Rollenmuster wirken, die uns Männer glauben lassen, dass wir immer stark erscheinen müssen, dominant und omnipotent.


💲𝗗𝗶𝗲𝘀𝗲 𝗥𝗶𝘁𝘂𝗮𝗹𝗲 𝘃𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵𝘄𝗲𝗻𝗱𝗲𝗻 𝗭𝗲𝗶𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗸𝗼𝘀𝘁𝗲𝗻 𝗚𝗲𝗹𝗱!

Dazu meine kleine Bierdeckelrechnung:

Nehmen wir an, in einer Abteilung, die aus 30 Leuten unterschiedlicher Seniorität besteht, trifft sich jeder in seinen Leadership- und Teammeetings 1x pro Woche für zwei Stunden. Wenn, pauschalisiert aus meinen eigenen Erfahrungen, 50% dieser Zeit für männliche Machtrituale verschwendet wird und infolge dessen inhaltsleere Diskussionen resultieren, kann das im Jahr 𝘀𝗰𝗵𝗻𝗲𝗹𝗹 𝗺𝗮𝗹 𝟭𝟬𝟬.𝟬𝟬𝟬𝗘𝘂𝗿𝗼 𝗮𝗻 𝗣𝗲𝗿𝘀𝗼𝗻𝗮𝗹𝗸𝗼𝘀𝘁𝗲𝗻 betragen, die einfach ins Leere laufen.


💡 Wäre es für uns selbst und das Business nicht besser, wir würden diese Rituale überwinden und solche 𝗠𝗲𝗲𝘁𝗶𝗻𝗴𝘀 𝗯𝗲𝘀𝘁𝗺ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗻𝘂𝘁𝘇𝗲𝗻, indem wir anderen den Raum geben ihre Gedanken zu äußern und ihnen richtig zuhören, um gemeinsam die beste Problemlösung zu erarbeiten?


😉 In Wirklichkeit sind Gorillas übrigens die friedlichsten Menschenaffen der Welt…


❓ 𝗞𝗲𝗻𝗻𝘁 𝗶𝗵𝗿 𝘀𝗼𝗹𝗰𝗵𝗲 "𝗚𝗼𝗿𝗶𝗹𝗹𝗮-𝗥𝗶𝘁𝘂𝗮𝗹𝗲" 𝗮𝘂𝘀 𝗘𝘂𝗿𝗲𝗺 𝗕𝘂𝘀𝗶𝗻𝗲𝘀𝘀-𝗔𝗹𝗹𝘁𝗮𝗴 𝗮𝘂𝗰𝗵?





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Diese Woche hatte ich das Glück, beim "Futura Talk" der Solarisbank AG die sehr persönlichen Gedanken von Vidya Mani (CTO bei Nuri) zum Thema "𝗦𝘁𝗲𝗽𝗽𝗶𝗻𝗴 𝗼𝘂𝘁 𝗼𝗳 𝘆𝗼𝘂𝗿 𝗰𝗼𝗺𝗳𝗼𝗿𝘁 𝘇𝗼𝗻𝗲" hören zu dürfen.

Ich war sehr gespannt, da, seit ich meine Konzernkarriere hinter mir gelassen habe, um mich mit all meiner Energie dem Thema "Veraltete Rollenmuster von Männern im Leadership" zu widmen, mich aktuell genau diese Frage täglich beschäftigt. 𝗡𝗮𝗰𝗵 𝗳𝗮𝘀𝘁 𝟮𝟬 𝗝𝗮𝗵𝗿𝗲𝗻 𝗶𝗻 𝗙𝗲𝘀𝘁𝗮𝗻𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝘂𝗻𝗴 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗪𝗲𝗴 𝗶𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝗲 𝗦𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁ä𝗻𝗱𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁 𝗲𝗶𝗻 𝘀𝘁ä𝗻𝗱𝗶𝗴𝗲𝗿 𝗦𝘁𝗿𝗲𝘁𝗰𝗵 𝗮𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗿 𝗞𝗼𝗺𝗳𝗼𝗿𝘁𝘇𝗼𝗻𝗲 𝗳ü𝗿 𝗺𝗶𝗰𝗵. 😟

"Wie soll ich das schaffen, mich jeden Tag selbst zu motivieren?"

"Weiß ich schon genug, um mich mit meinem Thema zu zeigen und interessiert das überhaupt jemanden?"

"Die Aufgabe ist so kompliziert: Warum beschäftige ich mich nicht mit einem einfacheren Thema?"

Das ist nur eine Auswahl von Gedanken, die mir immer wieder im Kopf herumspuken.


🤦‍♂️ Auch wenn viele der hier folgenden Punkte bekannt sind, hilft das Bewusstmachen dieser mir immer wieder dabei, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, den Weg nicht nur weiterzugehen, sondern zu genießen und den Blickwinkel auf die schönen Ereignisse zu lenken, anstatt mich von den anstrengenden und enttäuschenden runterziehen zu lassen.


💡 𝗗𝗶𝗲 𝗘𝗹𝗲𝗺𝗲𝗻𝘁𝗲 𝗱𝗮𝘇𝘂, 𝘄𝗶𝗲 𝘄𝗶𝗿 𝗴𝗲𝗻𝗮𝘂 𝗱𝗮𝘀 𝗯𝗲𝘀𝘀𝗲𝗿 𝗵𝗶𝗻𝗯𝗲𝗸𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻 𝗸ö𝗻𝗻𝗲𝗻, 𝗵𝗮𝘁 𝗩𝗶𝗱𝘆𝗮 𝗽𝗿ä𝗴𝗻𝗮𝗻𝘁 𝗯𝗲𝗻𝗮𝗻𝗻𝘁:

- Don't get overwhelmed, take a bit discomfort at a time.

- Choose a supporting team as your mental safety net.

- One door/two door decisions: not all decisions are irreversible.

- Take a pit stop before the next lap ( you decide if is' a quick or a - longer one).

- Find the joy in learning, make it a rewarding experience.


Ihre Gedanken inspirieren mich und werden dort abgespeichert, wo sie an entmutigten Tagen schnell gefunden werden können.


❓ 𝗪𝗮𝗻𝗻 𝗵𝗮𝗯𝘁 𝗶𝗵𝗿 𝗘𝘂𝗰𝗵 𝘇𝘂𝗺 𝗹𝗲𝘁𝘇𝘁𝗲𝗻 𝗠𝗮𝗹 𝘀𝗼 𝗿𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴 𝗮𝘂𝘀 𝗘𝘂𝗿𝗲𝗿 𝗞𝗼𝗺𝗳𝗼𝗿𝘁𝘇𝗼𝗻𝗲 𝗵𝗲𝗿𝗮𝘂𝘀𝗴𝗲𝘄𝗮𝗴𝘁?

𝗪𝗮𝘀 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝗘𝘂𝗿𝗲 𝗦𝘁𝗿𝗮𝘁𝗲𝗴𝗶𝗲𝗻, 𝗱𝗮𝘀 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝘄𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿 𝘇𝘂 𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝗲𝗻?




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